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20. Mai 2011

Holz, Wärmepumpe - Geld vom Staat unterstützt Heizungsmodernisierung

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Bis zu 2.500 Euro für neuen Öl - oder Gas - Brennwertkessel / Zuschüsse für Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien

Auch 2011 erhalten Hauseigentümer wieder staatliche Förderungen, wenn sie in umweltschonende Heiztechnik investieren. So gibt es von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) Zuschüsse für die Heizungsmodernisierung. Außerdem fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Anlagen zur Nutzung erneuerbarer Energien wie Sonne, Biomasse und Umwelt - beziehungsweise Erdwärme. Grundsätzlich gilt dabei: Gefördert wird die Modernisierung von Anlagen in Bestandsgebäuden.

Kräftiger KfW - Zuschuss für die Heizungserneuerung

Die KfW fördert nicht nur die Komplettsanierung bestehender Gebäude, sondern unterstützt über das Programm ?Energieeffizient Sanieren? auch Einzelmaßnahmen, die zur Verbesserung der Energiebilanz beitragen ? beispielsweise den Einbau einer Lüftungsanlage oder eines Öl - oder Gas - Brennwertkessels ? mit fünf Prozent der Investitionskosten, maximal bis zu 2.500 Euro je Wohneinheit. Um in den Genuss dieser KfW - Förderung zu kommen, muss für das Gebäude vor Januar 1995 ein Bauantrag oder eine Bauanzeige erfolgt sein. Weitere Voraussetzungen sind unter anderem eine Investition von mindestens 6.000 Euro und der Einbau durch ein Fachunternehmen. Zudem müssen alle Pumpen, also auch die in den Geräten eingebauten, Hocheffizienzpumpen der Effizienzklasse A sein. Nur ein Teil der am Markt erhältlichen Brennwertgeräte mit integrierter Pumpe erfüllt diese Anforderungen, darunter die Gas - Brennwertgeräte Logamax plus GB162 (bis 35 kW) und GB172 von Buderus, einer Marke von Bosch Thermotechnik. Sowohl bei Gesamt - als auch Einzelmaßnahmen empfiehlt es sich, zur Baubegleitung einen qualifizierten Energieberater hinzuzuziehen ? die Kosten dafür sind ebenfalls förderfähig.

BAFA fördert Nutzung erneuerbarer Energien

Geld vom Staat gibt es auch über das BAFA - Marktanreizprogramm. So bietet das Bundesamt für bestehende Gebäude eine Basisförderung für Solaranlagen an. Für eine Anlage zur kombinierten Trinkwassererwärmung und Heizungsunterstützung mit bis zu 40 Quadratmeter Fläche erhalten Hausbesitzer dieses Jahr noch 120 Euro pro Quadratmeter ? von 2012 an 90 Euro je Quadratmeter. Auch Biomasseanlagen zur Verfeuerung von Holzpellets, Holzhackschnitzeln oder Scheitholz sind förderfähig. Beispielsweise beträgt der Mindestfördersatz für einen Pelletkessel 2.000 Euro. Ebenso gibt es für Wärmepumpen Bares: zwischen 100 und 120 Euro je kW installierter Leistung, mindestens jedoch 2.400 Euro für Sole/Wasser - und Wasser/Wasser - Wärmepumpen. Für Luft/Wasser - Wärmepumpen bis 20 kW werden pauschal 900 Euro gezahlt, bei einer Leistung von 21 bis 100 kW sogar 1.200 Euro.

Wieder belebt wurde der Kesseltauschbonus: Wer gleichzeitig mit der Installation seiner förderfähigen Solaranlage seinen alten Heizkessel ohne Brennwertnutzung gegen ein neues Brennwertgerät tauscht, bekommt noch bis 31. Dezember 600 Euro Zuschuss, danach immerhin noch 500 Euro. Damit ist das Ende der Förder - Fahnenstange für Hausbesitzer aber noch nicht erreicht: Es lassen sich darüber hinaus noch diverse Boni ? beispielsweise bei der Kombination mit weiteren umweltschonenden Anlagenkomponenten oder bei besonders effizient gedämmten Gebäuden ? in Anspruch nehmen. Zu beachten ist bei allen Fördermaßnahmen: Wer einen Zuschuss für energieeffiziente Modernisierung erhalten will, sollte sich rechtzeitig vor Projektbeginn über die detaillierten Voraussetzungen bei der KfW oder dem BAFA informieren.

­ Quelle: Buderus, Pressemitteilung 11.05.2011


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