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23. August 2012

Holz - DEPV f?r Fortf?hrung des s?chsischen Programms f?r Pelletheizungen

Hohe F?rdereffizienz und Heizkostenreduzierung
Frohburg/Berlin. Das seit Mai 2012 laufende s?chsische F?rderprogramm f?r Pelletheizungen wird dazu f?hren, dass bis zum offiziellen Programmende am 30.09.2012 1.200 neue Pelletheizungen im Freistaat betrieben werden. Durch diese Anlagen k?nnen in Sachsen j?hrlich fast 1,4 Mio. EUR an Heizkosten und nahezu 10.000 Tonnen CO2 eingespart werden.* Der Deutsche Energieholz - und Pellet - Verband e.V. (DEPV) stellte diese Zahlen am Mittwoch, dem 08. August 2012 bei einem Vorortbesuch mit dem s?chsischen Landtagsabgeordneten Georg - Ludwig von Breitenbuch (CDU) in Frohburg (Lkr. Leipzig) vor. Bentele w?rdigte den Freistaat und regte an, das Programm fortzuf?hren: ?In keinem anderen Bundesland gibt es eine derart vorbildliche F?rderma?nahme, die mit einem so geringen Mitteleinsatz eine derart hohe CO2 - Reduzierung schafft. Das bei den Verbrauchern in Sachsen mittlerweile bekannt gewordene Programm darf nach einem halben Jahr nicht schon wieder eingestellt werden.?
Die rege Nachfrage nach der ?ffentlichen F?rderung der Heizungssanierung in Sachsen zeigt, dass ein entsprechender finanzieller Anreiz den Modernisierungsstau am Heizungsmarkt l?sen kann ?Sachsen geht hier mit gutem Beispiel voran. Der gro?e Zuwachs an Pelletheizungen in so kurzer Zeit ist ein toller Erfolg f?r den Klimaschutz ?, erkl?rte Martin Bentele vom DEPV.
Angesichts des gro?en Interesses h?lt es der DEPV f?r sinnvoll, die s?chsische F?rderung ?ber den 30. September 2012 hinaus zu verl?ngern. ?Keine andere Ma?nahme im Privathaushalt spart derart viel CO2 ein wie der Tausch des alten Heizkessels durch eine moderne Holzheizung?, sagte Bentele. ?Das s?chsische Modell sollte kontinuierlich fortgef?hrt und damit zum Modell f?r andere Bundesl?nder werden, um die Energiewende voranzubringen.?
Die Einbindung der W?rmeversorgung in die Energiewende ist eine unabdingbare Voraussetzung f?r die Erreichbarkeit der politischen Klimaschutzziele. Heizen mit Pellets ist eine M?glichkeit, erneuerbar, effizient und klimaschonend W?rme zu erzeugen. Nicht nur in Privathaushalten, sondern auch in gr??eren Geb?uden findet die Pelletheizung immer mehr Interesse. Da Pellets aus S?gesp?nen hergestellt werden, die im S?gewerk beim Holzeinschnitt anfallen, sind die Transportwege kurz und die Wertsch?pfung bleibt in der Region. Rund 200.000 Tonnen Holzpellets und damit 10 Prozent der bundesweiten Produktion kommen aus Sachsen ? davon wird gerade mal ein Viertel im Freistaat selbst verbraucht.
Der Umstieg auf eine Pelletheizung wird in Sachsen noch bis Ende September mit mindestens 4.000 Euro F?rderung honoriert, bei Installation eines Pufferspeichers erh?ht sich die Summe sogar auf mindestens 5.000 Euro.
Alle Information zu den F?rderm?glichkeiten sind auf der Seite des Deutschen Pelletinstituts unter www.depi.de/depi - veroeffentlichungen.php abrufbar.


Bildquelle: Deutsches Pelletinstitut GmbH
* Berechnungsgrundlage Heizkosten: Durchschnittlicher Verbrauch Heizkessel, 5 t Pellets/Jahr (220 EUR/t) entspricht Heizwert von 2500 l Heiz?l (0,90 EUR/l).Eine Tonne Holzpellets substituiert gg?. Heiz?l rd. 1,6 t CO2. Quelle: ?koinstitut, GEMIS Quelle: Deutscher Energieholz - und Pellet - Verband e. V. (DEPV)


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